Do

04

Dez

2008

Das erste Mal...in den Medien zitiert werden

Schon ein komisches Gefühl.

 

Als Journalisten sollte ich eigentlich daran gewöhnt sein, meinen Namen in der Zeitung zu lesen. Gedruckt, schwarz auf weiß. Mal abgekürzt, mal ausgeschrieben. Doch immer in der Autorenzeile, also am Anfang oder Ende eines Artikels.

 

Über den eigenen Namen plötzlich mitten in einem Text zu stolpern, das ist eine ganz andere Sache.

Ich hatte nie einen Gedanken daran verschwendet, dass das passieren könnte. Klar, viele denken, wenn man Öffentlichkeitsarbeit macht, ist das die logische Konsequenz. Doch als "Pressesprecher" habe ich mich selbst noch nie gesehen.

 

Immer nur als die, die im Hintergrund die Fäden zieht. Die, die Interviews vermittelt, berichtet, informiert, organisiert und dabei stets unsichtbar bleibt. Verborgen vor den Augen der Öffentlichkeit.

 

Wenn dein Name in der Presse auftaucht, bist du entweder ein eitler Wichtigtuer oder - noch schlimmer - das Opfer eines Verbrechens. Dass es noch andere Wahrheiten gibt, die dazwischen liegen, hatte ich trotz (oder gerade wegen?) meiner langjährigen Zeitungserfahrung nicht so recht in Betracht ziehen wollen.

 

Und nun? Weiß ich es hoffentlich besser. Und bin froh, dass mein Name - wenn er denn schon in den Medien auftauchen muss - zumindest mit einer so erfolgreichen, ambitionierten und unterstützenswerten Sache wie dem KUS-Projekt verbunden ist.

 

Und aus diesem Grund verlinke ich hier auch nicht auf den besagten Artikel mit meinem Namen drin, sondern auf die tolle Berichterstattung der KUS-Schüler (Projektgruppe Öffentlichkeitsarbeit), die auf SPIEGELonline über die erste Etappe ihrer Reise berichten: http://www.spiegel.de/schulspiegel/ausland/0,1518,593659,00.html

 

 

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