PROJEKTE

ALLE JAHRE WIEDER

  • Die Gospelnacht

Rockband trifft Posaunenchor

 

Ein 25-köpfiges Blechbläserensemble und fünf Rock-Musiker – kann das gut gehen? „Hand in Hand“ ist vieles möglich. Das haben der Posaunenchor Nürnberg-Schniegling und die Band FEEL FREE bereits dreimal klangvoll unter Beweis gestellt.

 

Nach der ersten erfolgreichen Auflage der Gospelnacht 2006 ("Good News") war schnell klar, dass es eine Fortsetzung der außergewöhnlichen Veranstaltung geben sollte. So ließen 2008 rund 350 Besucher den Kulturmarathon „Blaue Nacht“ links liegen und gaben der zweiten Auflage der Gospelnacht - diesmal unter dem Motto "Hand in Hand" - in der Versöhnungskirche den Vorzug.

 

Als besonderen Gast hatten sich die beiden Gruppen Tobias eingeladen. Der 23-jährige Trompeter mit Down-Syndrom begeisterte als Solist bei „Glory Hallelujah”, „Swing low” und  „Down by the riverside“. Auch das Publikum durfte „Hand in Hand“ aktiv werden. Aus einzelnen Holzbausteinen, individuell von jedem Gast gestaltet, entstand in einer gemeinsamen Aktion eine kleine Stadt. Ein kleiner Imbiss und nette Gespräche in der Pause rundeten den rundum gelungenen Abend ab.

 

Im Mittelpunkt aber natürlich immer die Musik: Gemeinsam machten sich Band und Posaunenchor zu völlig neuen Klangwelten auf. Ob Gospels, moderner Kirchen-Pop oder eingängige Interpretationen legendärer Rock-Klassiker –  wer hätte gedacht, dass E-Gitarren, Keyboard und Schlagzeug so gut mit Trompeten und Posaunen auskommen?

 

2010 ging die Gospelnacht am 8. Mai mit dem Thema "www.He's Got The Whole World.net" über die Bühne. Wieder feierten mehr als 300 Gäste zusammen mit Band und Poaunenchor das inzwischen bereits weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekannte Konzert mit Eventcharakter. Via Internet-Liveschaltung waren an diesem Abend sogar Gäste aus Bolivien, China und Neuseeland mit dabei.

 

Weitere Informationen zu FEEL FREE und der Gemeinde der Versöhnungskirche

 

Funktion: Posaunistin, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Mitglied des musikalischen und organisatorischen Leitungsteams (ehrenamtlich)

  • Das KUS-Projekt

Ein traditionelles Segelschiff und fremde Länder werden für sechs Monate zum Klassenzimmer

 

Es ist wahrscheinlich das größte Abenteuer, das die Schulzeit zu bieten hat. Bereits zum dritten Mal verbringen 30 Jugendliche ein halbes Jahr der 10. Jahrgangsstufe auf hoher See. Die bayerischen G8-Gymnasiasten reisen ab Oktober 2010 mit der „Thor Heyerdahl“ auf den Spuren der großen Entdecker wie Alexander von Humboldt und Christoph Kolumbus von Kiel über die Kanarischen Inseln und den Atlantik in die Neue Welt. Ein Traditionssegler und fremde Länder werden zum Klassenzimmer, Erfahrungsfeld und mobilen Zuhause. Spannender war Lernen nie!

Stundenplan ist der Reiseroute angepasst

Organisiert und wissenschaftlich begleitet wird das KUS-Projekt von den Instituten für Sportwissenschaft und Lern-Innovation der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU). Auf der Erlebnis- und Forschungsreise werden Leben, Lernen und Arbeiten auf neue und zukunftsorientierte Weise miteinander verknüpft.

Da das  Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus das Projekt einem Schulbesuch im Ausland gleichgestellt hat, müssen die Zehntklässler neben den Aufgaben an Bord (Wachegehen, Küchen- und Putzdienst, Unterricht in Nautik) auch regulären Gymnasialstoff büffeln. Multifunktionale Lehrkräfte decken an Bord den Unterricht in den schulischen Kernfächern ab. Der Stundenplan ist der Reiseroute angepasst, so dass bei den Landaufenthalten (u.a. in Panama und auf Kuba) Fremdsprachenkenntnisse zum Beispiel konkret angewendet werden können.

Ziel: ganzheitliches Lernen

 „KUS bedeutet, dass sich Schule und Leben miteinander verbinden und ergänzen“, erklärt Projektleiterin Dr. Ruth Merk, die die Schüler auf ihrer Reise begleitet. Es geht um ganzheitliches Lernen, das stets mit Erfahrungen aus erster Hand verknüpft ist – sei es beim Erforschen des tropischen Regenwaldes, oder bei angewandter Nautik an Bord der „Thor Heyerdahl“. Pädagogisch steht die Persönlichkeitsentwicklung der Jugendlichen im Vordergrund. „Indem die Schüler Verantwortung übernehmen, lernen sie zunehmend auch für den eigenen Lebens- und Lernweg verantwortlich zu sein“, erläutert Prof. Dr. Claudia Kugelmann, die für die Gesamtleitung und die wissenschaftliche Betreuung des Projekts zuständig ist.

Das Schiff als Laborschule

Die Universität erhofft sich, auf der Reise neue Erkenntnisse über die Bildungsvermittlung der Zukunft zu gewinnen. Die interdisziplinäre wissenschaftliche Auswertung des Projekts zielt darauf ab, theoretische Lernerfolge sowie die Fortschritte der Jugendlichen in ihren sozialen Kompetenzen messbar und nachvollziehbar zu machen. Nicht zuletzt erhofft sich das Forscherteam wertvolle Aussagen über die Wirkungsweise des Projekts selbst.

 

Mehr Infos zum Projekt und zur aktuellen Reise unter www.kus-projekt.de

 

Funktion: Unterstützung bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (ehrenamtlich)

Foto: Berny Meyer Foto: Berny Meyer


  • Das Hof-Film-Fest 

(privat)

 

Angefangen hat alles 2006: Bei einem Essen im Kreis der Großfamilie entstand die Idee, die allseits beliebte Herr-der-Ringe-Trilogie  gemeinsam am Stück anzuschauen. Schnell stand fest, dass es die beinahe 12-stündige Extended-Version sein musste - und die guckt man natürlich nicht einfach so im heimischen Wohnzimmer - man macht ein Event daraus!

 

Eine der Scheunen auf dem Hof in Nürnberg-Schniegling wurde kurzerhand in einen rustikalen Kinosaal verwandelt. Eine selbstgebastelte Großleinwand, ein Beamer, passende Deko, Kostüme, Bier vom Fass, Gegrilltes ... und schon war das Hof-Filmfest geboren.

 

Die außergewöhnliche Feier ging in Serie. 2007 folgten unter dem Titel  "Jetzt ist schon wieder was passiert" drei Filme mit dem österreichischen Kabarettisten Josef Hader in der Hauptrolle: die beiden Leinwandadaptionen von Wolf Haas' Kult-Krimis Komm, süßer Tod und Silentium sowie Indien.

 

2008 fanden sich die aristokratischen Blutsauger zu einer Landpartie ins Knoblauchsland ein. Gezeigt wurden der belgische Kurzfilm Äie, Roman Polanskis Meisterwerk Tanz der Vampire und Bram Stokers Dracula.

 

2009 wurde auf dem Hof-Filmfest die Totenkopf-Flagge gehisst. Unter dem Motto "Trinkt aus Piraten, joho!" flimmerte nach einer gemeinsamen Schatzsuche Fluch der Karibik über die Leinwand - zum ersten Mal übrigens in Full HD! Zu später Stunde durfte dann noch Hauptdarsteller Johnny Depp in Sleepy Hollow ein Zugabe geben.

 

Das fünfjährige Jubiläum 2010 widmete sich dann ganz dem bayerischen Kult-Kino: Ein Münchner im Himmel, Die Scheinheiligen und Wer früher stirbt ist länger tot standen auf dem Programm.

 

Und auch für 2011 gibt es schon Pläne. Die aber natürlich noch nicht verraten werden!

 

Mehr Infos auf www.kein-plan.de/hoffilmfest

 

Funktion: Veranstalter, Mädchen für alles, Special-Staubsauger-Beauftragte

RÜCKBLICK

Foto: Berny Meyer Foto: Berny Meyer
  • FEEL FREE - Shadow spiced up

CD-Release-Party und 10-Jahres-Feier

 

 

Mit Ausdauer gegen den aufgesetzten Alternativ-Trend und die Mainstream-Welle anschwimmen, Raum schaffen für echte Melodien und große Gefühle – das ist das Credo von FEEL FREE aus Nürnberg.

 

Nach Into the light (2004) stellte die Band am 4. Oktober 2008 ihr jüngstes Werk Shadow spiced up im Nürnberger MUZ-Club (Fürther Str. 63) vor.

Direkt aus dem Presswerk kamen zehn frisch eingespielte Songs, die dem einen oder anderen der gut 120 Gäste dennoch bekannt vorkommen sein dürften. Denn zur Feier des zehnjährigen Bestehens hat die Band ihr Erstlingswerk Out of the shadow (2002) einer Verjüngungskur unterzogen, die sich hören lassen kann.

 

Hinter jedem Akkord ein neues Klangerlebnis, kribbelnde Gänsehaut, die den Nacken hinauf kriecht – ein wirklich guter Song setzt Emotionen frei, nistet sich im Kopf und im Gehörgang ein – so wie die Eigenkompositionen von FEEL FREE.

 

Auch diesmal haben sich Sänger und Gitarrist Marcus Dotzauer, sein Bruder Frank Dotzauer am Schlagzeug, Lars Behrenhoff (Solo-E-Gitarre) und Bernhard Wahner (Bass) facettenreichen Arrangements sowie einen komplett neuen Song einfallen lassen.

Heraus kommt ein cleveres Pop-Rock-Gemisch von handwerklicher Treffsicherheit, schmeichelnder Melodieführung und dem richtigen Maß an Einfallsreichtum, ohne dabei kopflastig zu werden. Statt tumbem Rock-Gepose und hippeliger Psychedelik gibt’s hier den selten gewordenen Mut zur Transparenz, zur Schönheit und zu einfallsreichem Songwriting.

 

Wer nach musikalischen Übervätern fragt, wird vor allem bei Sting (stimmlich, wie auch klangbildlich) Bono von U2 (melancholisch, intensive Gefühlswelten) und den Beatles (intelligent-mehrstimmige Arrangements) fündig.

Aber auch Mark Knopfler von den Dire Straits blitzt in Gestalt von Gitarrensoli immer wieder durch. Und wer ganz genau hinhört, kann in den konkreten Drums sogar die Energie von Audioslave entdecken.

 

Das neue Album gibt es für 10 Euro auf der Homepage www.feelfreeband.de zu bestellen oder bei den Konzerten direkt bei der Band zu kaufen.

 

Funktion: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Road Crew (ehrenamtlich)